Demokratie wird im Wesentlichen durch Kommunikation und Argumentation konstituiert und legitimiert. Dieses Aushandeln von Entscheidungen steht im Fokus verschiedener Erscheinungsformen von Politikkritik, die in der Sprachwissenschaft inzwischen selbst ein Thema der Forschung geworden ist.
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Demokratie wird im Wesentlichen durch Kommunikation und Argumentation konstituiert und legitimiert. Dieses Aushandeln von Entscheidungen steht im Fokus verschiedener Erscheinungsformen von Politikkritik, die in der Sprachwissenschaft inzwischen selbst ein Thema der Forschung geworden ist.
Der vorliegende Band dokumentiert die Vorträge, die bei der Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft Sprache in der Politik zum Thema Protest - Parteienschelte - Politikverdrossenheit: Politikkritik in der Demokratie vom 7. bis 9. Mai 2015 an der Universität Trier gehalten worden sind. Die Autoren und Autorinnen des Sammelbandes nähern sich dem Gegenstand Politikkritik in der Demokratie aus unterschiedlichen, interdisziplinären Perspektiven: Im ersten Teil des Bandes wird Politikkritik aus sprach- und literaturwissenschaftlicher Sicht diachronisch betrachtet. Im zweiten, umfangreicheren Abschnitt des Sammelbandes Kommunikative Praktiken und sprachliche Strategien der Politikkritik heute werden aus sprach- und sozialwissenschaftlicher Perspektive unterschiedliche Facetten kommunikativer Praktiken und sprachlicher Strategien von Politikkritik an konkreten Beispielen erläutert. Die Beiträge des dritten Teils analysieren den Untersuchungsgegenstand länderübergreifend. Die Beiträge stellen eine Basis für die weitere Erforschung eines zentralen Gegenstands der Politolinguistik dar.
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